Lehrgangsbericht: LLG Bremen

Am vergangenen Wochenende fand wieder der Landeslehrgang Bremen statt. Auf der Blasorchesterseite diesmal mit einem besonderen Highlight: Der 1934 uraufgeführte und dann in Vergessenheit geratene Marsch “Niedersachsens Söhne” des Bremers Oskar Zweibarth wurde erfolgreich aufgelegt. Außerdem besuchten die Teilnehmer musikalisch in neun Stücken Teile von Europa: Während “Unter Donner und Blitz” (aus Österreich) den Musikern alles abverlangte und in den Satzproben oft zu hören war, zeigte sich der (serbische) Drina-Marsch trotz Klassifizierung als “Mittelstufenstück” dagegen als pflegeleicht.

Entspannt ging es bei “Ein Lied aus der Heimat” zur Sache. Insgesamt bestand eine hohe Motivation und Spielfreude in der wieder auf fast 30 Musiker angewachsenen Blasmusikbesetzung. Neben der schon fast obligatorischen und wieder gut besuchten freiwilligen, zusätzlichen Probe außerhalb des Lehrgangsumfanges am Freitagabend, in dem Eigenkompositionen des Dozenten gespielt wurden, fand erstmals auch Samstagabend eine zweite, freiwillige und sehr gut besuchte Gesamtprobe statt. Dazu hatten die Dirigenten der beteiligten Vereine vereinseigene Noten beigesteuert und die Musiker konnten dabei noch einmal das “vom-Blatt-spielen” trainieren. Insgesamt eine runde Sache – und schon am Samstagabend begannen die ersten Gedanken zum Landeslehrgang 2019, bei dem hoffentlich die Marke von 30 Blasmusikern überschritten wird.